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Stockholm – Ankunft & erste Erkundung

Es ist Sonntag, der 06. März 2022 und wir sind mit Flug LH800 FRA0645-0850ARN pünktlich in Stockholm-Arlanda angekommen.

Der Weg vom Flugzeug zur Gepäckausgabe im Terminal 5 ist nicht lang und auch die Wartezeit auf unser Gepäck hält sich in Grenzen, sodass wir uns schon kurze Zeit später im öffentlichen Bereich des Flughafen Stockholm-Arlanda in Richtung Ausgang bewegen können.

Schon kurz nachdem wir den öffentlichen Bereich betreten haben, finden wir linker Hand einen Informationsschalter. Hier erkundigen wir uns, wie wir mit öffentlichen Verkehrsmitteln am schnellsten in die Stadt (nach Fridhemsplan) kommen und werden von einer netten Dame auf Englisch bestens informiert.

Auch können wir hier gleich die Fahrkarten für den uns empfohlenen Bus Flygbussarna kaufen. Pro Person/Ticket zahlen wir 149 SEK (Schwedische Kronen), also insgesamt 298 SEK, was umgerechnet 27,45 EUR macht.

Da der Bus vom Terminal 2 aus abfährt, begeben wir uns auf den ca. 5-minütigen Fussweg von T5 zu T2. Dort angekommen, müssen wir noch ca. 10 Minuten warten und dann kommt auch schon der Bus, welcher uns in ca. 40 Minuten vom Flughafen Stockholm-Arlanda in die Stadt bis zur Haltestelle Fridhemsplan bringt.

Hier ausgestiegen, benötigen wir zu Fuss noch etwa 5 Minuten und schon stehen wir an der Rezeption des von uns gebuchten Best Western Hotel Fridhemsplan. Da uns bekannt ist, dass ein Check-In erst um 15:00 Uhr erfolgen kann, es aber erst ca. 10:15 Uhr ist, fragen wir nach, ob wir unser Gepäck im Hotel deponieren dürfen, was uns auch entsprechend bestätigt wird. So deponieren wir unsere Koffer im Hotel und machen uns zu Fuss auf den Weg zu einer ersten Erkundungstour.

Unser Weg führt uns vom Hotel aus über die Strasse Sankt Eriksgatan in Richtung Vasastaden, vorbei an unzähligen Geschäften, Bars, Cafes und Restaurants. Wir überqueren das erste zugefrorene Wasser Karlbergssjön über die Brücke Sankt Eriksbron, weiter bis zur Straße Rörstrandsgatan.

Hier biegen wir links ein und machen zunächst in der netten Mellqvist Kaffeebar einen Stop und geniessen einen leckeren Cappuccino, sowie eine leckere schwedische Sandwich-Köstlichkeit. Es ist Sonntag und es ist gerappelt voll. Für uns in Zeiten der Corona Pandemie unvorstellbar, sind alle Menschen komplett ohne Masken unterwegs & drängen sich dicht an dicht vor der Essens- & Getränkeausgabe.

Unser weiterer Weg führt uns dann bis zum Parkeringshuset P-snurran. Dank einer Eisenbahnunterführung und einem Übergang über eine mehrspurige Strasse gelangen wir direkt vor das Karlbergs Slott (Schloß Karlberg) im Stadtteil Solna.

Die Sonne scheint bei strahlend blauem Himmel und das obwohl die Temperatur nicht mehr als 4-5 Grad Celsius betragen dürfte. Etliche Menschen sind spazierend oder auch joggend unterwegs und geniessen dieses wunderbare, aber auch kalte Wetter.

Unser Weg führt uns weiter am Karlbergssjön entlang bis zu einer Rampe, welche zu der Straße Ekelundsbron führt, die wiederum mit einer Brücke über den Karlbergssjön führt, sodass wir wieder auf die andere Seite des Wassers gelangen können. Wir laufen nun durch den Gemeinschaftsgarten Karlbergs-Bro koloniförening in Richtung Kungsholms Strand, bis wir uns wieder kurz vor der Brücke Sankt Eriksbron befinden.

Hier laufen wir eine Treppe hinauf und befinden uns nun wieder auf der Strasse Sankt Eriksgatan in Richtung unseres Hotels in Fridhemsplan. Wir legen einen Stop im Café Fix ein, welches sich selbst als „Stockholm’s oldest café“ bezeichnet. Hier geniessen wir einen leckeren Kaffee & Tee und leckeren Kuchen.

Gegen 14:00 Uhr setzen wir unseren Weg in Richtung Hotel fort und dort um ca. 14:15 Uhr angekommen, steht das von uns gebuchte Zimmer dann auch zum Bezug bereit. Nachdem wir es uns dann schon ein wenig gemütlich gemacht haben und der bislang schon hinter uns liegende Tag anstrengend und aufregend genug gewesen ist, legen wir uns erst einmal eine Zeit lang aus, um dann am Abend zu Fuss in das nahe gelegene Restaurant Mamadou zu laufen, dort leckere asiatische Küche zu geniessen und den Tag so langsam ausklingen zu lassen.

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