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Luca wird von uns zum KSV gebracht

Es ist ca. 10:20 Uhr, als ich in das Arbeitszimmer gehe und die Tür hinter mir schließe. Zuvor habe ich mit Claudia gesprochen und die ist der Meinung, dass ich Luca lieber in den Transportkorb setzen soll, da sie ihrer Aussage nach zu hektisch sei. Luca liegt in seinem Lieblingskorb und läßt sich von mir streicheln. Nur herauskommen möchte er nicht. Offensichtlich hat er doch eine Vorahnung, dass jetzt etwas mit ihm geschehen wird 🙁

So nehme ich Lucas Lieblingskorb (ein geflochtener Korb) in die Hand und setze die Öffnung direkt vor die Öffnung des Transportkorbs. Dann mache ich den Transportkorb auch noch oben auf und locke Luca mit meiner Hand in den Transportkorb, was auch funktioniert. Schnell vorne und oben wieder das Gitter geschlossen und Luca sitzt im Transportkorb.

Dann öffne ich wieder die Tür des Arbeitszimmers und mache mich mit Luca im Transportkorb und mit Lucas Lieblingskorb, den wir ihm auf jeden Fall mitgeben werden, nach unten. Dort stelle ich die Körbe noch einmal kurz ab und Caruso kommt sofort zu uns, springt auf den Transportkorb und man könnte meinen, dass er sich von Luca verabschieden will.

Während der knapp 20-minütigen Fahrt zum KSV ist Luca nur am Maunzen. Claudia und auch ich versuchen ihn zu besänftigen, aber er will einfach nicht aufhören.

Im KSV angekommen treffen wir Brigitte sofort an und übergeben ihr Luca im Transportkorb. Auch Lucas Lieblingskorb erhält sie von uns mit dem Hinweis übergeben, dass dies immer Lucas Lieblingsplatz zum Schlafen gewesen ist und das er sich dorthin immer zurückgezogen hat, wenn er seine Ruhe haben wollte.

Noch ein kurzer Blick und ein nettes Wort zu Luca und dann schon verschwindet Brigitte mit Luca in einem Gehege. Claudia kümmert sich derzeit mit einer Mitarbeiterin des KSV um den Papierkram, ich unterschreibe das Übergabeformular und dann schon kommt Brigitte mit dem leeren Transportkorb wieder zu uns.

Brigitte sagt uns noch einmal, dass es unter diesen Umständen wohl das Beste für uns alle ist und sie auf jeden Fall ein schönes neues Zuhause für Luca suchen wird. Wir bitten sie darum, dass Luca nicht zu Kindern kommt, weil er ja immer so schreckhaft ist. Claudia laufen daraufhin als erstes die Tränen und Brigitte versucht noch einmal uns zu vermitteln, dass unsere Entscheidung die Richtige ist.

Wir vereinbaren noch mit Brigitte, dass wir uns im Laufe der Woche einmal telefonisch bei ihr melden werden und dann verlassen wir das Katzenheim des KSV. Draußen vor dem Tor benötigen wir erst einmal eine kurze Verschnaufpause.

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